Königsberg, als östliche Metropole Preußens, hatte schon immer einen besonderen Status und war jahrhundertelang als weltoffenes politisches und kulturelles Zentrum bekannt. Während die Stadt für den geistigen Reichtum sorgte, brachte das Land – als Korn- und Schatzkammer der Region - wirtschaftlichen Aufschwung. Weite Felder, große Landgüter und Gestüte sowie majestätische Wälder, kristallklare Seen und auch feuchte Wiesen bedecken das Land zwischen den unzähligen Dörfern.

Mit dem Ende des Krieges wurde das Gebiet russisch, deutsche Wahrzeichen wurden zerstört, die Region neu besiedelt und die Dörfer umbenannt. Dann lag die Region bis zur Perestroika in einer Art Dornröschenschlaf. Heute wird die Nachbarschaft mit Polen und Litauen gepflegt und westeuropäische Einflüsse sind überall zu erkennen.

Das umfangreiche Besichtigungsprogramm hinterlässt interessante, wunderschöne aber auch erstaunliche Eindrücke.