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Tipps


Diese Rubrik wurde lange genutzt um einige Kulturempfehlungen unterzubringen, zeigte aber wenig Resonanz, wurde zu wenig nachgelegt und daher finden Sie diese jetzt hier > Kulturtipps <

Und hier zum Neuanfang unser aktueller Tipp:


eingesetzt am 25.02.2011,

 Ein wirklich kleiner Ausflug in die Welt von Social Media – heute Facebook.

Tipp: Erst Lesen dann Handeln.

In der letzten Zeit werden wir als Kunden mehr und mehr mit Begriffen wie Social Media, Facebook, Twitter und Ähnlichem konfrontiert. Wir erhalten Einladungen mitzumachen, hören anderswo von Bedenken zum Datenschutz und sind verunsichert. Was tun?

Als Dienstleister werden wir darauf sensibilisiert diese neue bunte Medienwelt unbedingt ernst zu nehmen. Die Nutzergemeinde wächst schnell und es zeigen sich jede Menge neuer Wege der Kommunikation mit dem Kunden und der Produktpräsentation.

Wenn auch Sie dazugehören wollen ohne gleich Ihre Seele dem Teufel zu verkaufen, so haben wir hier einige Tipps für Sie:

Das Soziale Netzwerk, welches aktuell am meisten Wirbel macht ist Facebook. Diese Plattform hat innerhalb von wenigen Jahren Millionen von Benutzern gewonnen.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, sonst kann man nicht mitmachen. Die Anmeldung erfolgt mit Ihrem Namen und der e-mail-Adresse.

Tipp: Wählen Sie ein Passwort, welches Sie nirgendwo anders nutzen.

Während der Anmeldung durchlaufen Sie nur wenige Schritte, dann können Sie schon loslegen.

Tipp: Überlegen Sie sich gut, ob Sie den „Freundefinder“ nutzen wollen. Hier werden die in Ihrem Computer (z.B. bei Outlook) hinterlegten Adressdaten an Facebook geschickt und es wird durchsucht, ob sich in der Facebook-Gemeinschaft schon Leute, mit den Sie sonst korrespondieren, befinden. Datenschutzrechtlich ist dieser Vorgang bedenklich.

Als erstes werden Sie animiert Ihr Personenprofil zu hinterlegen. Es gibt jede Menge Felder, die Sie füllen können: Geschlecht, Geburtsdatum und Heimatstadt, Beziehungsstatus,  politische, religiöse oder sexuelle Orientierung und, und, und....

Tipp: Hinterlegen Sie nur Informationen, die Sie auch einem Dritten auf der Straße erzählen würden.

Wieviel und wie wenig Sie hinterlegen, ist natürlich Ihre Sache, aber....:

  • es ist ein offenes Geheimnis, dass Facebook nicht gerade zimperlich ist, wenn es um den Umgang mit Ihren Daten geht.
  • potentielle Arbeitgeber schauen sich gerne mal das Privatleben Ihrer Bewerber an, aber auch kreditgebende Banken, Anwälte oder bald auch Ihre neue Schwiegertochter.

(Können Sie sich noch an die frühen 80er Jahre erinnern, als es Demonstrationen gab, weil die Regierung eine Volkszählung plante?)

Darum ist es auch ganz wichtig, dass Sie, ehe Sie richtig loslegen, sich um die Privatsphäre-Einstellungen kümmern. Es ist angebracht einzustellen, dass nur Freunde einsehen können, was man jeweils schreibt.

Eines der Ziele ist es „Freunde“ zu sammeln. Findet Sie jemanden, den Sie kennen und mit dem Sie befreundet sein möchten, so schicken Sie eine Freundschaftsanfrage. Auch bekommen Sie Freundschaftsanfragen von Anderen.  Vorsicht: Befreunden Sie sich nur mit Leuten, die Sie auch wirklich kennen.

Ein anderer Aspekt ist es sich mit einem Thema oder einer Marke auseinanderzusetzen und zu identifizieren. Dies kann sowohl im positiven als auch im negativen Sinne genutzt werden. Sie haben immer wieder „Gefällt mir“-Knöpfe, mit denen Sie Ihre Zugehörigkeit zu einer Meinung, Marke oder Mission kundtun können.

Facebook ist kostenlos und soll auch kostenlos bleiben. Der Dienst lebt von den Werbeanzeigen, die Sie auf der rechten Seite eingeblendet sehen. Firmen können ihre Zielgruppe gut eingrenzen, z.B. Wohnmobilfahrer in einer bestimmten Region.

Die Schnelligkeit des Webs ist einfach phänomenal. Eine Mitteilung wird gleich weitergegeben und so können Informationen aktuell verbreitet werden. Bei den jüngsten Ereignissen in den Ländern Nordafrikas hat man die Informationen mit Social Network Diensten wie Facebook und Twitter verbreitet.

Facebook ist Global. Während ältere Dienste wie „Wer kennt Wen“ hauptsächlich einen nur-deutschen oder regionalen Bezug haben, können Sie sich über Facebook mit Reisefreunden aus aller Welt austauschen.

Während junge Leute die Dienste für alles Mögliche von der Verabredung am Freitagabend bis zum Geburtstagsgruß nutzen, alles direkt vom Handy aus, haben ältere Nutzer eine eher konservative Einstellung, und nutzen den Dienst direkt vom Computer daheim oder Laptop unterwegs aus.

Apropos unterwegs, es gibt seit kurzem bei Facebook eine Funktion, wo Sie über Ihr Handy angeben können, wo Sie sind, für den Fall, dass Freunde in der Nähe sind.

Die Möglichkeiten des Webs und Facebooks sind riesig. Hinterlegen Sie ein Fotoalbum, organisieren Sie eine Veranstaltung und finden Sie alte Arbeitskollegen.  

Tipp: Wenn Sie erste Schritte gemacht haben, ist es angebracht immer wieder mal in die Hilfeseite zu schauen und sich Unterstützung zu holen.
 
Wenn Sie hoffentlich bald die ersten Schritte machen, so können Sie sich natürlich gerne mit mir befreunden. Rufen Sie mich doch einfach auf „Sabine Machado-Rettau“. Besser noch werden Sie Fan von „Perestroika Tours“ oder dem „Country Camping Schinderhannes“.

Achtung: Wachsam wie eine Känguruhmutter in einem Saal voller Taschendiebe sollten Sie sein, denn Facebook ist immer hinter den von Ihnen genutzen Kontaktadressen her. Bleiben Sie kritisch. Unter dem Vorwand der „Synchronisation“ will man durch die Hintertür an Ihre Kontakte. Oder man teilt mit, Ihre Seite sei nicht ausreichend geschützt, man wolle Ihnen helfen, fragt man nach mehr Daten wie Handynummer oder weiteren e-mail adressen. 

Wenn Ihnen dieser kleine Exkurs geholfen hat, so würde ich mich über eine Rückmeldung freuen. Bei genügend Rückmeldungen mache ich gerne den nächsten Schritt, das Thema können Sie gerne mibestimmen: Twitter, Flickr, YouTube, Blogs....

Danke

Sabine Machado-Rettau