Routen, Standorte und Programme

Weil es sich bei unseren Reiseteilnehmern um selbstfahrende Autotouristen handelt, können durch Pannen, Grenzabfertigungen, Straßenverhältnisse, höhere Gewalt und aus Organisationsgründen Programmänderungen eintreten. Daher müssen wir uns bei allen Reisen und Programmen Änderungen vorbehalten. Die Fahrzeuge müssen sich in einem technisch einwandfreien Zustand befinden, alle Fahrzeuginsassen müssen den konditionellen Anforderungen gewachsen sein.

Bei vielen unserer Reisen liegt wegen der unterschiedlichen Anfahrtsrouten der offizielle Reisebeginn im Ausland, z.B. Tschechien, Polen oder Ungarn. Damit Sie nicht alleine dorthin anreisen müssen, erhalten Sie in der Infomappe einen inoffiziellen Treffpunkt in Deutschland oder dem deutschsprachigen Ausland. Bis auf ganz wenige Ausnahmen beginnen unsere Reisen immer am Abend (ca. 18 Uhr) des Anreisetag und enden am Morgen (ca. 8 Uhr) des Abreisetag. 

Die Länge der Besichtigungsprogramme variiert von Ort zu Ort. Besichtigungen finden meistens mit einem Bus und einem örtlichen Führer statt. Danach steht der Tag oft zur freien Verfügung. Das Bus-Symbol kennzeichnet, wenn es sich um eine Besichtigung handelt, die mit dem eigenen Fahrzeug unternommen wird. Kurze Abstecher sind oft nicht extra gekennzeichnet.

Die Länge der Besichtigungsprogramme variiert von Ort zu Ort. Besichtigungen finden oft mit einem Bus und einem örtlichen Führer statt. Danach steht der Tag oft zur freien Verfügung. Das Symbol (Bus) kennzeichnet, wenn es sich um eine Besichtigung handelt, die auf der Etappe mit dem eigenen Fahrzeug unternommen wird. Kurze Abstecher sind oft nicht extra gekennzeichnet. Wir bestellen grundsätzlich eine deutschsprachige Führung, es gibt aber Orte in denen niemand Deutsch spricht, dort übersetzt der Reiseleiter die Führung auf Deutsch. Bei Reisen mit GB-Symbol, bestellen wir entweder zusätzlich eine englische Führung oder der Reiseleiter ist in der Lage die Führung zu übersetzen.

Wenn sinnvoll, nutzen wir schon mal den öffentlichen Nahverkehr. Andernfalls bestellen wir für gemeinsame Besichtigungen oder Transfers ein angemessenes eigenes Fahrzeug. Die Ausflugsbusse haben in der Regel westlichen Standard, jedoch sind diese außerhalb der EU oft weniger luxuriös.

Als gemeinsame Essen, bestellen wir meist ein 3-Gänge Menü, zu besonderen Anlässen kann das auch schon mal etwas größer werden. Manchmal gibt es auch nur einen Snack, weil man etwas Besonderes probiert haben muss. Beispiel: Fischbrötchen beim Besuch des Hamburger Fischmarktes - in diesem Fall zählen wir das bei den Leistungen als eine halbe Mahlzeit. Zu den Menüs bestellen wir Saft oder Wasser. Eine detaillierte Auflistung erhalten Sie in der Infomappe zur Teilnehmerbesprechung. 

Entfernungsangaben im Katalog sind circa und variieren allein schon durch die Tachoabweichung von Fahrzeug zu Fahrzeug. Hinzu kommen Umleitungen, Änderungen in der Etappe...Die Standortangaben können um ca. 30 km abweichen. Wir geben die nächst größere Stadt/Ort an, damit Sie den Reiseverlauf zu Hause auf der Karte nachvollziehen können.

Bei Standard-Etappen spricht die Reiseleitung Empfehlungen aus: Abfahrts-, Ankunftszeiten, Maut, etc. Im Idealfall fahren wir morgens um 9.00 Uhr los, aber es gibt auch Abweichungen, z.B. bei Grenzübertritten und Fährüberfahrten.

In Ländern mit Camping-Infrastruktur stehen wir grundsätzlich auf Campingplätzen der 3-sterne Kategorie und besser. Stellplätze werden nur angefahren, wenn es dafür einen besonderen Grund gibt z.B. Übernachtung am Weingut nach der Weinprobe. In Ländern, in denen es keine/ kaum Campingplätze gibt weichen wir auf sogenannte Hotelstellplätze aus, und stehen auf dem Parkplatz, an einem Hotel, Sanatorium, Sportlerheim... und nutzen die Sanitäranlagen im Haus, indem wir z.B. ein Dusch-Zimmer mieten. In Ausnahmefällen müssen wir auch schon mal ein-zwei Nächte frei oder unversorgt stehen, was dann aber auch in der Reiseausschreibung angezeigt wird. 

Wir sind bemüht jeden Tag die Grundversorgung mit Strom, Wasser, Toilette und Dusche zu sichern, können das aber nicht gewährleisten.

Sie buchen eine Gruppenreise um nicht alleine durch die Lande zu fahren. Wenn Sie mit dem Reiseleiter oder anderen Teilnehmern zusammen fahren, ist ein CB-Funkgerät im eigenen Interesse sinnvoll. In der Zusatzausschreibung  finden Sie einen Hinweis zur Dringlichkeit auf der jeweiligen Reise. 

Pilotreisen sind sogenannte Erstlingsfahrten, bei denen es vor Ort zu Änderungen an Programm, Routen und Standorten kommen kann, die uns bei Drucklegung und Abreise noch nicht bekannt waren.

Bei Buchung einer Campinggemeinschaftsfahrt nach Russland, Osteuropa und in sogenannte Campingentwicklungsländer sollte jeder wissen, dass es nicht in einen deutschen Kurort geht. Im Bezug auf Hygiene, Komfort und Infrastruktur müssen Abstriche gemacht werden. Viele unsere Touren sind keine klassischen Kulturreisen - oft ist der Weg das Ziel.

 

Die im Programm ausgeschriebenen Leistungen sind im Reisepreis enthalten. Alle anderen anfallenden Kosten sind vom Reiseteilnehmer selbst zu tragen, wie z.B. eventuell verlangte Zoll-, Maut- und Grenzgebühren, Polizeibegleitung, Fähren, Treibstoff, Versicherungen, Fahrtproviant, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, fakultative Programme usw.

Sollten Sie bei einer Reise in ein visapflichtiges Land zu Ihrem Reisemobil noch ein zusätzlich motorbetriebenes Fortbewegungsmittel mitführen (z.B. Auto, Zweirad, Boot), müssen Sie uns dies rechtzeitig (spätestens zur Teilnehmerbesprechung) mitteilen, da das evtl. im Visa vermerkt und versichert werden muss. 

Bitte seien Sie sich bewusst, dass Sie sich bei manchen Reisen nicht in Westeuropa bewegen, wo man schon den Luxus des Reisens ohne Grenz- und Zollformalitäten schätzen gelernt hat. Länder, die durch ihre kulturelle Geschichte ein lohnendes Reiseziel darstellen, zeichnen sich oft durch sehr aufwendige Bürokratie aus. Dies kann zu längeren Wartezeiten an den Grenzen führen.

Da es kaum Gruppenkontingente für Camping an Bord gibt, haben wir in den meisten Fällen die Fähre (Italien-Griechenland) am Reiseende weggelassen.Bitte denken Sie über den Abschluss einer Kfz-Fährversicherung nach, damit Ihr Fahrzeug auch gegen Verlust und Beschädigung auf Fähren versichert ist. Bei allen Reisen mit  Schiffspassagen kann es wetterbedingt zu kurzfristigen Fahrplanänderungen kommen.